NfM

BismiLLAH-ir-RAHMAN-ir-RAHÎM

Es ist eine Geschichte erzählt von Bäumen im Wald, die sich bei Allah beschwerten, weil sie mit der Axt gefällt werden. Woraufhin sie gefragt wurden, woher denn das Holz im Stil der Axt kommt…

 

 

Feedback 1

Die Idee finanziell unabhängig zu sein und das auch noch mit Hasanat zu verbinden, ist natürlich genial. Der Haken ist nur, dass man Produkte „verkaufen“ muss. Diese Systematik ruft leider negative Assoziationen hoch, wie bei Versicherungen… Daran teilnehmen würde nur Menschen, die von den Produkten überzeugt sind.

Antwort 1

Ja klar, man darf nur empfehlen, wovon man wirklich überzeugt ist und Überzeugung kommt von Wissen und Wissen kann man erwerben. Das ist auch nicht anders in Bezug auf unseren Deen. Also geht es letztlich um die Begeisterung für die Idee PLUS die Bereitschaft, sich das nötige Wissen zu den Produkten zu erwerben und das Wissen gibt es für jeden im Team gratis.

Zum Beispiel die Produkte Workshops
(Kennwort: Produkte15)

https://vimeo.com/339710030

https://vimeo.com/340040253

 

 

Feedback 2

Deine Präsentation klingt wirklich zu schön, um wahr zu sein. Und wir brauchen hier wirklich einen Plan B, oder zumindest ein zweites Standbein. Um zu profitieren, muss man nur konsumieren und andere einladen. Das klingt toll, halal und für einen guten Zweck… Wir versuchen momentan auch einige Möglichkeiten, wie wir etwas selbständig machen können, aber es mangelt an Ressourcen und finanziellen Mitteln. Daher kommt deine Einladung wie gerufen.

Auf der ersten Stufe bzw. Kreis komme ich noch mit. Ich habe jemanden animiert ein Produkt zu kaufen, da habe ich gearbeitet. Daher kann ich diese kleine Rückvergütung nachvollziehen. Aber wenn derjenige, den ich überzeugt habe, einen weiteren überzeugt, ohne meine Anwesenheit, nur weil ich den stein ins Rollen gebracht habe und dadurch eine Rückvergütung kriege, dann sehe ich nicht, wo ich gearbeitet habe? Passives Geld verdienen. Dieses System ist doch sehr bekannt.

Antwort 2

Passives Geldeinkommen bedeutet nicht NichtsTun. Passives Geldverdienen ist vergleichbar mit der Pflanzung eines Baumes (i.w.S, dein Netzwerk). Das verlangt dein aktives Tun, deine Unterstützung im Team und deinen Wissenserwerb plus deinen Wissensweitergabe. Der Unterschied zur Selbtsändigketi liegt darin, dass wenn der Baum einmal gesund in der Erde steht, es „nur“ noch die Pflege des Baumes bedarf, damit der Baum jedes Jahr Früchte trägt und Früchte bringt. Bei der Selbstständigkeit dagegen muss man jedes Jahr neu die Saat ausbringen, um jedes Jahr neu die Ernte einholen zu können.

EM-pdf

Konkret auf das Netzwerk bezogen: Im ersten Kreis sind deine Schützlinge noch wie die Kleinkinder, die auf allen Vieren kriechen. Im zweiten Kreis sind sie dann schon wie Kinder, die auf eigenen Beinen laufen können, aber immer noch hinfallen. Und erst im dritten Kreis sind deine Schützlinge soweit, selbst Kinder groß ziehen zu können. Dein aktives Tun erstreckt sich also bis mindestens in die ersten drei Kreise hinein. Für alle weiteren Kreise gibt es das sog. Golpi-Progsamm, in dem du die Bewegungen von allen Schützlinge nachverfolgen kannst. Wenn du also siehst, dass jemand nicht vorwärts kommt mit seinen Netzwerken, dann kannst und sollst du auch hier aktiv unterstützend eingreifen.

Als Einblick: Der UnternehmerTalk
(mp3-Datei mit Herzog von BadenWürttemberg, bitte per Whats App zusenden lassen: 0049 151 61 888 313)

 

 

Feedback 3

Ich glaube, nicht, dass wir das brauchen. Wir können Menschen nur von innen nach außen gesund machen.

Antwort 3

Der Prophet saws sagte in einem Hadith, dass Ad Dajjal einäugig ist und „Allah ist aber nicht einäugig“. Ich war ein halbes Jahr lang bei einem Sheikh in Obhut, der sein Leben diesem Thema widmet und sagt, dass dieses Hadith nicht wortwörtlich zu verstehen ist. Seit dem versuche ich immer in zwei Richtungen zu denken. Zum Beispiel die Gesundheit:

Das eine „Auge“ ist die Gesundheit von außen nach innen z.B. über Ernährung und Vitalstoffe, und in negativer Umkehrung auch über die Einnahme von Giften etc.

Das andere „Auge“ ist die Gesundheit von innen nach außen über Therapien, Beratung, Coaching und über allem Qur’an und Sunnah.

Die Balance, die wir laut Quran nicht brechen dürfen, verlangt, dass wir mit zwei Augen sehen, sonst landen wir in der Einäugigkeit des Ad Dajjal, mit der Wirkung von Fitna in unserem Leben.

Der Sheikh fragte uns Studenten damals auch gerne, warum Muslime die gleichen Krankheiten haben wie Nicht-Muslime, wo wir doch Qur’an und Sunnah haben. Heute würde ich sagen: Es kommt aus der gebrochenen Balance. Allahu allam.

 

 

Feedback 4

Du wirst viele überzeugen müssen, denn viele denken bzw. assoziieren negativ, wenn du etwas weiter empfiehlst und dafür Provisionen bekommst.

Antwort 4

Ja, ich weiss um die Vorurteile in den Köpfen der Nicht-Muslime, wie der Muslime.

Und nein, ich muss niemand überzeugen. Denn die Schraube im Holz dreht entweder rechts herum und dreht sich fest, d.h. sie teilt das Schicksal vom Holz. Oder sie dreht links herum und kommt frei.

Darum geht es. Darum, genau das zu verstehen, – dass wir nicht die Schraube sein wollen, die im Holz fest steckt und „all so“ das Schicksal vom Holz teilt, ganz besonders im Hinblick auf unseren Minderheitenstatus.

Und jeder trägt für sich selbst die „Last“ des Erkennens und die Konsequenz seiner Entscheidung und seines Tuns.

PS

Ich habe nochmal über deine Worte nachgedacht. Eigentlich dürfen wir Muslime keine Leute negativer Vorurteile sein. Denn wir wissen (bzw. sollten wissen), dass alles von Allah kommt. Wenn wir das nicht sehen (können) und daraus ein Vorurteil mit der möglichen Konsequenz einer Fitna machen, dann ist das mit uns und nicht mit Allah. Wir können beten und Allah um Verdeutlichung und Führung hinsichtlich dessen bitten, was zu uns gekommen ist. Das ist der gerade Weg. Vorurteile sind die Abweichung davon. So sehe ich die Dinge. Allahu allam. Und letztendlich muss jeder, der am Netzwerk teilnimmt, sich selbst zur Rechenschaft ziehen und so ehrlich mit sich sein, dass er nicht der Heuchelei verfällt. Das ist eine Frage von Ihlas, wie beim Deen.

 

 

Feedback 5

Mir gefällt die Idee und ich möchte gerne bei der NfM – Whats App Gruppe dabei sein , aber ich hätte noch nicht einmal die Zeit, deine Nachrichten zu lesen.

Antwort 4

Metaphern haben die schöne Eigenschaft, dass sie einen fühlen lassen, was gesagt werden soll:

Okay, wenn also jemand wie du und viele andere (noch) im Hamsterrad kreisen (müssen), dann kann jemand wie ich daher kommen und auf das Loch im Hamsterrad hinweisen, aber der Drehende – weil er sich in der Drehung befindet – kann das Loch weder sehen (d.h. studieren), noch kann er durch das Loch hinaus… also was tun????

Der einfachste und beste Weg ist es, einfach auf Allah vertrauen und bei dem mitzumachen, was durch ihn zu dir ins Leben gekommen ist, – bildhaft gesprochen wird dadurch das Loch im eigenen Hamsterrad immer größer und größer, bis du es selbst sehen kannst und bis du dann selbst auch hindurch passt… :-))))

Konkret gesprochen:

Du trägst dich ein, bestellst eine Dose der Grundversorgung im ASAP, und dann redest zu allen anderen über NfM und weil du selbst keine Zeit hast, dich um dein Netzwerk zu kümmern, – denn du musst ja im Hamsterrad drehen -, verweist du alle, die du ansprichst, auf mich und ich erkläre es ihnen und schreibe sie dann unter dir ein, und so wird dein Loch ganz von alleine größer und größer….

That’s it: einfach und genial:-)))

 

 

Feedback 6

Ich würde gerne andere sinnvolle Dinge tun, aber ich bin gefangen im Hamsterrad.

Antwort 6

Da gibt es eine sozial-politische Komponente im Projekt NfM, die ich bisher noch nicht erwähnt habe:

Aus der Konfliktforschung wissen wir, dass sich die Fronten in einem Konflikt nur über ein sog. Shared Need d.h. gemeinsames Bedürfnis überwinden lassen (= De-Eskalation), während sie andernfalls in der Eskalationsstufe 9 enden d.h. „gemeinsam in den Abgrund“ (siehe Professor Glas / Concadora Verlag).

Mit anderen Worten:

Der „Streit“ um das Kopftuch / i.w.S. um die Religionsfreiheit wirkt „unter dem Strich“ – d.h. sofern und soweit die Fronten sich nicht an einem gemeinsamen Bedürfnis ausrichten – eskalierend und nicht de-eskalierend.

Ich hatte dazu ein Projekt bei der Robert-Bosch-Stiftung eingereicht (Musliminnen engagieren sich), hätte dann aber einen Verein gründen müssen, was in meinen Augen auch nur wieder der „Lenkung und Kontrolle von oben“ gedient hätte, denn Fördergelder sind keine freien Gelder, – sie unterliegen einer Zweckbestimmung.

Gesundheit ist ein Shared Need im o.g. Sinne, also ein gemeinsames Bedürfnis von Muslimen und Nicht-Muslimen, von Religiösen und Nicht-Religiösen, dessen Teilhabe jenseits sozial-politischer Diskussionen (welche natürlich auch sein müssen) „unter dem Strich“ de-eskalierend auf die „Fronten“ Religion / Nicht-Religion bzw. Muslim / Nicht-Muslim wirkt.

Max Schupbach von WorldWork spricht in diesem Zusammenhang von einer Superposition. Maturana wie auch Heinz v. Förster, die Begründer der Grundrichtung der heutigen Psychologie (Systemischer Konstruktivismus) sprechen von einer Ko-Existenz. Damit ist ganz einfach gemeint: Die Summe aus schwarz und weiss ist nicht grau, sondern weiss & schwarz MIT schwarz & weiss.

Aus islamischer Sicht:

Wenn sich die Mitte / Balance aus zwei Seiten definiert, – und der Qur’an verlangt von uns, das wir die Balance nicht brechen -, dann hat Sheitan zwei Möglichkeiten, uns vom Weg der Mitte / Balance weg zu lenken:

A)
Er sorgt für eine Spaltung der beiden Pol-Seiten, so dass sich eine Ko-Existenz (i.e.S. Balance) nicht mehr bilden kann. Denn dafür braucht es den Austausch der beiden Pole miteinander.

B)
Er sorgt für eine Vermischung der beiden Pol-Seiten, so dass sich eine Ko-Existenz (i.e.S. Balance) nicht mehr zeigen kann. Denn dafür braucht es die Abgrenzung voneinander.

Ich behaupte, an beiden Stellschrauben wird hier im Westen gedreht. Und ich behaupte weiter, dass aus Gründen der Autopoiese lebender Systeme (das ist der Selbsterhaltungs“trieb“) sowohl die Spaltung wie auch die Vermischung in einem „Krieg“ der Fronten enden muss (siehe im Detail dazu: Meine Reise zum Sheikh). Das ist im „kleinen“ der Paarbeziehungen so, und im „großen“ der „Kulturbeziehungen“ nicht anders. Einen Plan B zu haben (wie im Video oben erwähnt) und sich die Mittel dafür zu besorgen (natürlich auf halal-Art), ist also durchaus sinnvoll, angemessen und vernünftig.

 

 

Feedback 7

Ich finde das alles sehr spannend. Kannst du nochmal in wenigen Worten umreißen, worum es dir geht?

Antwort 7

Das Projekt NfM hat zwei Standbeine, die Gesundheit (Prävention und Reparatur) und die Finanzen (halal).

Zur Gesundheit:
Zum Beispiel der Tod. Wir alle sind mehr oder weniger ignorant in Bezug auf unseren Tod. Wir denken an den Tod in Bezug auf andere, insbesondere in Bezug auf alte Menschen, aber selten denken wir an den Tod in Bezug auf uns selbst. Das gleiche gilt für Krankheit, bis es uns dann und wann erwischt. Krankheit kommt nicht über Nacht. Sie ist ein Prozess. Und dieser Prozess beginnt oft schon in jungen Jahren. Ignoranz und Arroganz führen zu Fehlverhalten und Fehlverhalten hat Konsequenzen. In Deutschland liegt das Krebsrisiko bei 50 %, das heisst im Klartext: Entweder wirst du Krebs bekommen oder dein Ehegatte. Aus der heutigen Forschung wissen wir, dass Stammzellen durch eine Chemotherapie nicht zerstört werden können. Aber sie können durch ganz bestimmte Pflanzenstoffe zerstört werden. Wieviel gesundes Gemüse isst du? Und wieviel gesundes Gemüse musst du essen, um ausreichend geschützt zu sein? Auch das weiß man heute aus der Forschung, dass die Nährwerte in unserem Gemüse, unserem Obst nur noch bei circa 40% von dem liegen, wo sie vor 20 Jahren gelegen haben. Was wir also machen können und machen müssen, ist unseren Körper mit zusätzlichen Nährwerten (natürlich, kaltgepresst) zu versorgen, wie es bei der Grundversorgung der Fall ist, die ich im Video vorgestellt habe.

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Zu den Finanzen:
Auf die schwindende Rente und die steigenden Lebenshaltungskosten brauche ich ja niemanden hinzuweisen. Es gibt kaum noch Haushalte, wo der Ehegatte nicht hinzu verdienen muss. Mit Empfehlungsmarketing ist das leicht möglich, weil es nebenbei geht und weil alle in der Familie mitmachen können. Das Geniale an dem Einkommensmodell im Video ist, dass ihr allein dadurch, dass ihr euren eigenen Körper vor Krankheit schützt bzw. repariert, reich werden könnt. Wo gibt es das noch? Üblicherweise läuft das heute in unserem Wirtschaftssystem genau umgekehrt: Ihr werdet arm und krank beim Geld verdienen. Ist es nicht so?

 

wird fortgesetzt…