TraumaDance

BismiLLAH-ir-RAHMAN-ir-RAHÎM.

Zitat:

Jede Generation gibt der nächsten emotionale Erfahrungen auf verschiedenen Wegen weiter. Jeder jüngeren Generation werden auf nur teilweise geklärten Wegen die prägenden emotionalen Erfahrungen der Eltern, Großeltern und Ahnen mitgegeben, die negativen wie die positiven, und es zählt zu den Aufgaben der jüngeren Generation, dieses emotionale Erbe aufzunehmen und weiterzuentwickeln. Transgenerationale Traumatisierung ist offenbar ein Spezialfall von etwas Normalem und selbst etwas Normales. Generationen von Menschen hatten Angst vor Spinnen, Schlangen, Raubtieren, Feuer und Dunkelheit und gaben diese Angst an ihre Kinder weiter – als eine Anzahl von archaischen Mustern emotionaler Reaktion auf bestimmte Auslöser… Entscheidend ist, ob die nächste Generation von der Menge des Unerledigten angeregt wird, etwas Besseres daraus zu machen, oder ob sie traumatisiert, in ihrer Entwicklung blockiert, vielleicht sogar zerstört wird… Transgenerationale Traumatisierung ist dann ein normaler Vorgang, wenn die jüngere Generation die Chance hat, das unerledigt emotionale Material ihrer Eltern und Großeltern tatsächlich neu zu ordnen,wenn also im emotionalen Erbe der Eltern an ihre Kinder die Werte und Schulden in ausgewogenem Verhältnis stehen. Wo das nicht gelingt, bleibt das negative Erbe im Kind ebenfalls unverarbeitet, die Kinder sind die Opfer einer transgenerationalen Traumatisierung. Sie werden das Unerledigte in Krankheit verwandeln oder sie werden jene Kriege führen, die in ihren Eltern nicht zur Ruhe kamen . Es führt kein Weg daran vorbei, Verantwortung für die eigenen emotionalen Altlasten zu übernehmen (Michaela Huber u.a.).

 

 

TraumaDance Band 1 / PsychoEdukation

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TraumaDance Band 2 / Das Praxisbuch

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TraumaDance Band 3 / Das Rollenmodell

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