Joe6

Kostenfreies Onlinetraining mit Joe Dispenza 5 / die Meditation (2)

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Was ich verstanden habe:

Das Meer zum Beispiel besteht aus unzählbaren Wassertropfen, die alle, solange sie im Meer als einheitliche Wassermenge miteinander „verschmolzen“ sind, nichts sind, d.h. solange sie im Meer sind, sind sie nicht als einzelneTropfen existent. Wenn sich dann ein Tropfen aus der Wassermenge löst und in die Höhe schwingt und am Ende sogar als einzelner Tropfen aus dem Meer heraus spritzt, dann, – in diesem Moment -, ist der Tropfen etwas, nämlich ein Wassertropfen. Und wenn er dann als Wassertropfen wieder ins Meerwasser zurück fällt, dann ist er wieder nichts d.h. nur Wasser im Meer.

In diesem Verhältnis steht unser Ich zum Quantenfeld:

Wenn unser Ich das Quantenfeld betritt, dann verliert es sich als Ich, d.h. aus dem etwas wird ein nichts, das sich dann wieder neu als Ich finden kann, d.h. wie der Phoenix aus der Asche ein Wassertropfen getrennt vom Wasser des Meeres sein kann.

Peter Levine, der berühmte Traumatherapeut aus US, sagt, dass die wahre Freiheit in der Pendelfähigkeit liegt, die bei traumatisierendem Erleben verloren geht, weil sich die Erinnerung im Gehirn in der Amygdala festhakt und damit nicht ins episodale Gedächtnis abtransportiert wird, was dafür sorgt, dass die Erinnerung an das Traumageschehen wie ein permanenter Film vor den Augen flimmert und alles Erleben im Jetzt durch diesen (Vergangenheit)Film / Filter hindurch wahrgenommen wird. Was ich damit sagen will:

Wenn wir als Menschen nicht zwischen „etwas sein“ und „nichts sein“ hin und her pendeln (können), dann kleben wir an unserem Ich fest wie der Traumatisierte an seiner Erinnerung. Das Ich wird dadurch starr und unflexibel und kann sich an das Auf und Ab, an das Hin und Her im Leben nicht (mehr) anpassen, mit der Folge, dass alles und jedes, was nicht in das Ich-Bild hinein passt, als Bedrohung erlebt wird, und so befinden wir uns permanent im Stress mit jedem und allem im Leben, mit der Folge, dass permanent unser Überlebensmodus im Reptilienhirn angetriggert ist, der nur Angriff oder Flucht kennt (bzw. wenn keines von beidem realisierbar ist: die Starre). Mit anderen Worten:

Das Ich ist in sich selbst gefangen und kennt nichts anderes als den Überlebensstress, was Unmengen an Lebenskraft kostet und die Lebensenergien einfriert. Joe Dispenza nennt das die Materialisten. Und die Meditation, die er anbietet, ist sozusagen das Gegenmittel dafür mit der Möglichkeit der Erschaffung einer neuen Ich-Identität.

Resumeé

1)
Die einzige VeränderungsMACHT, die wir haben, ist die uns selbst zu verändern. Indem wir uns selbst verändern, verändern wir unsere eigene kleine Welt. Indem wir unsere eigene kleine Welt verändern, verändern wir die große Welt um uns herum, denn jeder einzelne ist ein Teil der großen Welt.

Das ist analog dem Wassertropen im Meer. Die Qualität des Meeres ist aus der Summe aller einzelnen Wassertropfen bestimmt. Jeder Tropfen, der seine Qualität verändert, verändert damit auch die Qualität des Meeres insgesamt.

2)
Die VeränderungsMACHT verlangt von uns, dass wir die volle Verantwortung tragen, für unser Tun und Nicht-Tun, für unser „So-Sein“ (i.e.S. Partikel) und „Anders-Sein“ (i.e.S. Potenz). Der Prüfstein hierfür sind die sogenannten Spiegelgesetze, wie sie in der Quantenphysik formuliert sind, allem voran der Satz, dass Erfahrungen im Leben eine Wiederspiegelung des eigenen Seins sind. Mit anderen Worten: Jeder Fingerzeig auf der / die / das andere und jede Schuldzuweisung an der / die / das andere sind nur ein Beweis dafür, dass nicht die volle Verantwortung getragen wird.

3)
Die Veränderung selbst, also der Weg vom So-Sein ins Anders-Sein, ist ein Prozess der vier Stufen durchläuft: Von der unbewussten Unfähigkeit (a) und die bewusste Fähigkeit (b) und von der bewussten Fähigkeit (c) in die unbewusste Fähigkeit (d). Damit ist der Prozess der Automatisierung umschrieben, den es braucht, um das Anders-Sein im Unbewussten zu verankern, von wo aus es ausstrahlt und die neuen Lebenserfahrungen anzieht.

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