Joe3

Kostenfreies Onlinetraining mit Joe Dispenza 3

Die Energie folgt der Aufmerksamkeit. Was ich verstanden habe:

Mit unseren Sinnen hängen wir an der Aussenwelt fest. Weil wir an der Aussenwelt „festkleben“, weil wir unseren Fokus permanent auf die Aussenwelt gerichtet haben, werden wir zu „Materialisten“. Wir vergessen, dass es eine Innenwelt des Geistes gibt, in der alles mit jedem verbunden ist, während in der Aussenwelt – aufgrund der Körperlichkeit – alles von jedem getrennt ist.

Wir müssen a) unsere Sinne von der Aussenwelt abkoppeln und b) unsere Sinnenwelt überschreiten / transzendieren, wenn wir uns mit dem sog. Quantenfeld – das ist das Geist-Feld bestehend aus intelligenter Liebe oder liebevoller Intelligenz – verbinden wollen.

Anders ausgedrückt:

Es gibt den Bewusstseinspunkt, wo alles mit jedem verbunden ist, – das ist das Quantenfeld. Und es gibt den Bewusstseinspunkt, wo alles von jedem getrennt ist, – das ist die Körperlichkeit / Materie. Im Bewusstseinspunkt der Materie sind wir auf den Überlebensmodus eingestellt, d.h. wir sind permanent im Angriff oder in der Flucht begriffen, was Stress bedeutet und den Körper viel Kraft kostet, mit der Folge dass die Vitalität verloren geht., wovon Krankheit die Symptomatik ist.

Das Mittel /Medium, um die Sinne von der Aussenwelt abzukoppeln und die Sinnenwelt zu überschreiten / transzendieren ist die Meditation. In der Meditation ziehen wir die Sinne von der Aussenwelt zurück und richten den Fokus nach innen auf das Energiefeld jenseits von Raum und Zeit. Unser Erfahrungsspektrum verkehrt sich dadurch gewissermassen von einer Seite der Polarität hin zu anderen Seite der Polarität. Konkret: Wir erfahren ausgehend von der (linearen) Zeit die Zeitlosigkeit, und von der Zeitlosigkeit die All-Zeit; ausgehend vom Etwas erfahren wir das Nichts, und vom Nichts das Alles; vom Hier das Nirgendwo und vom Nirgendwo das Überall. Kurzum: Wir erfahren die Potenz, das ist AllMöglichkeit des Quantenfeldes in Unterscheidung zum Partikel, das ist die SelektivBestimmung / SingularBegrenzung in der Materie.

Mit einfachen Worten zusammengefasst:

Im Normalfall erleben wir uns tagtäglich immer nur in unserer Körperlichkeit und damit immer nur in unserer Begrenztheit. Was auch der Grund dafür ist, dass wir nicht daran glauben können, dass auch das unmöglich Erscheinende möglich ist und greifbare Realität werden kann. Diese Begrenzung im Denken, Sein und Tun können wir aufheben, wenn wir über die Mediation das Quantenfeld der Nicht-Körperlichkeit erfahren, wo alles mit jedem verbunden ist, wo nichts vom anderen getrennt ist, wo alles jederzeit neu zu einer neuen Realität auferstehen kann, – wie der Phoenix aus der Asche. Die Sufis sagen dazu: Stirb bevor du stirbst. Denn wenn das Ich sich dem notwendigen Sterbeprozess verweigert, wird es auch nie in den meditativen Zustand der Quantenfeld-Erfahrung hineinfinden können.

Und darum geht es wohl letztlich bei den Meditationsübungen, die jetzt im OnlineKurs folgen sollen, nämlich diesen Sterbeprozess zu üben, bis dann eine Tages das alte Begrenzungs-Ich die Angst vor dem Sterben überwunden hat und sich freudig in das Feuer der Transformation hinein begibt, woraus es sich dann als neues Ich einem Phoenix gleich in die Lüfte erhebt…

Nochmals anders aus dem Blickwinkel der Systemtheorie beleuchtet:

Nach Luhmann erhalten sich Kommunikationssysteme über ihre eigenen Kommunikationselemente am Leben(von Maturana die Autopoiese genannt), d.h. am Anfang ist es das Paar, das durch permanentes Streiten das Energiefeld „Streit“ erschafft. Am Ende ist es das Energiefeld selbst, das sich dadurch am Leben erhält, dass es das Paar immer wieder zum streiten einlädt. Das Energiefeld „Streit“ ist das alte Wellenmuster, das durch die Meditation nivelliert wird, so dass sich darauf folgend ein neues Wellenmuster etablieren kann.

Ich werde weiter berichten Inshallah Bismillah

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Anmerkung für Muslime:

Soweit so gut zum Thema Dualität und Polarität in Bezug auf Körper und Geist. Wo aber hat jetzt die Seele ihren Platz und Raum? In den westlichen Lehren geht man in Unterscheidung zu den östlichen Lehren nicht von einer Dualität, sondern von einer Trinität aus, d.h. dass neben Körper und Geist noch ein drittes Element im Menschen existiert, nämlich seine Seele.

Nach der islamischen Theologie sind sowohl Körper wie auch Seele von stofflicher Natur, d.h. die Seele ist feinstofflich mit einer für das menschliche Auge nicht sichtbaren Materie und der Körper ist grobstofflich mit einer für das menschliche Auge sichtbaren Materie. Der Geist ist vergleichbar mit dem Zustand der Dämmerung: Die Dämmerung existiert und sie existiert nicht, d.h. der Geist ist nicht-stofflicher Natur und doch ist er nicht ohne stoffliche Natur existent. Nach der islamischen Kosmologie ist es ungeklärt, was mit dem Geist nach dem Tode des Menschen geschieht. Zum Teil wird gesagt, dass der Geist auch in das Jenseits reist; zT wird gesagt dass er im Diesseits verbleibt; zT wird gesagt, dass er die Wahl hat, ob er hierhin oder dorthin geht.

Wenn man ausgehend von begrenzten Blickwinkel der Materie eine Unterscheidung treffen will, dann könnte man sie vielleicht so treffen:

Der Körper hat einen Anfang und ein Ende = sichtbarer Körper
Die Seele hat einen Anfang und kein Ende = unsichtbarer Körper
Der Geist hat keinen Anfang und kein Ende = Nicht-Körper,
was in der Tat eine Umschreibung / Umfassung / Umarmung von Potenz, All-Möglichkeit, AllRaum und AllZeit ist.

Fazit:
Durch Meditation können wir den Zustand der Nicht-Körperlichkeit erfahren und uns mit dem Quantenfeld verbinden. Laut Qur’an reisen wir aber nicht im nicht-körperlichen Zustand ins Jenseits, sondern im feinstofflichen Zustand der Seele. Deshalb ist auch die Erfahrung der Nicht-Körperlichkeit nicht von wesentlicher, sondern nur von relativer Bedeutung im Islam.

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